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Abschluss 2017

Ein besonderer Jahrgang verlässt uns

Die Klassenbesten des Abschlussjahrgangs 2017: v.l. Katharina Lüllmann, Lena Lüllmann und Maikel Bystrov mit ihren Klassenlehrern v.l. Manuel Peters, Ulrike Kögel und Nina Wichmann, die als Organisatoren viel Lob für eine glanzvolle Abschlussfeier erhielten.
Foto: roDie Klassenbesten des Abschlussjahrgangs 2017: v.l. Katharina Lüllmann, Lena Lüllmann und Maikel Bystrov mit ihren Klassenlehrern v.l. Manuel Peters, Ulrike Kögel und Nina Wichmann, die als Organisatoren viel Lob für eine glanzvolle Abschlussfeier erhielten.
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„Man belohnt einen Lehrer schlecht, wenn man immer sein Schüler bleibt“

Außergewöhnlichen Jahrgang verabschiedet

Löningen(ro) 70 Schülerinnen und Schüler aus den drei zehnten Klassen der St.-Ludgeri-Realschule nahmen auf einer eindrucksvollen Entlassungsfeier ihre Abschlusszeugnisse in Empfang, 31 von ihnen mit dem Vermerk „Erweiterter Sekundarabschluss I“, was ihnen ermöglicht, die Oberstufe eines Gymnasiums ihrer Wahl zu besuchen. Als jeweils Klassenbeste wurden Maikel Bystrov (10a), Lena Lüllmann (10b) und Katharina Lüllmann (10c) mit einem Präsent ausgezeichnet. Die Zwillingsschwestern aus Löningen schafften dies sogar mit haargenau dem gleichen Einser-Schnitt. Den von der MT seit einigen Jahren ausgelobten Sozialpreis verdiente sich Maria Witischenko durch ihr außergewöhnliches Engagement für die Belange der Schülerschaft. (Eigenbericht folgt.)

Eingeleitet wurde die Verabschiedung mit einem von einer Gruppe der Absolventen selbst gestalteten und von Pastorin Martina Wittkowski und Pfarrer Bertold Kerkhoff begleiteten ökumenischen Gottesdienst, der, ausgehend vom „Gleichnis von den anvertrauten Talenten“, die jetzt aus der Schule Scheidenden dazu aufrief, immer ihre ureigenen Begabungen im Auge zu behalten, sich mit Mut und Fleiß an Neues heranzuwagen und die Botschaft der Messe zu verinnerlichen, die Pfarrer Kerkhoff so formulierte: „Du willst was, dann tu was ! Den wirklichen Wert eines Erfolges lernt man erst durch die zuvor gemachte Anstrengung richtig schätzen.“

Nach der einleitenden Begrüßung durch Schulleiter Christoph Hesener, überbrachte Bürgermeister Marcus Willen herzliche Glückwünsche von Rat und Verwaltung der Stadt zum erworbenen Realschulabschluss. Er ermunterte die Schüler, sich ständig weiterzubilden, um auch höhere Positionen in Wirtschaft und Verwaltung oder gar eine Selbständigkeit anzustreben, was auch volkswirtschaftlich gesehen wünschenswert sei.

Für die Abschlusslehrer zeichnete Klassenlehrer Manuel Peters zu Beginn seiner mit viel Befall begleiteten Rede ein sehr positives Bild des abgehenden Jahrgangs. Die vielen Komplimente der Absolventen an ihre Klassenlehrer, die den Unterricht interessant und mit viel Humor gestaltet und dabei immer ein offenes Ohr für ihre Probleme gehabt hätten, gab Peters gleich an die Schüler zurück: „Ihr wart ein wirklich toller Jahrgang und wir hatten viel Spaß miteinander. So habt ihr für uns den Lehrerjob, der oft als schwierig und nervend beschrieben wird, zu dem gemacht, was er eigentlich ist, nämlich einer der tollsten und vielfältigsten Berufe, die es gibt.“ Neben vielen nützlichen Ratschlägen riet er ihnen für ihre Zukunft: „Macht nicht nur das, was jemand von euch verlangt oder was das Einfachste ist. Macht etwas, wofür ihr euch und andere begeistern könnt.“ Die Tür stünde zwar auch weiterhin offen, aber den Weg zu ihren Zielen müssten sie – auch bei Rückschlägen – nun ganz allein finden und dabei stets den Spruch von Friedrich Nietzsche bedenken: „Man belohnt einen Lehrer schlecht, wenn man immer sein Schüler bleibt.“

Dass die fast dreistündige Feier von allen trotzdem als kurzweilig empfunden wurde, lag vor allem an dem in dieser aufwändigen Form und kreativen Vielfalt selten zuvor erlebten, spritzigen Rahmenprogramm mit Gesang- und Musikbeiträgen, Tanzeinlagen, einem bunten und sehr synchronen Schlagstockspiel des Funny-Sticks-Quartetts in Schwarzlicht und nicht zuletzt mit einem lustigen Sketch des Klassenlehrer-Trios, in dem die Pädagogen ihre Schlagfertigkeit beweisen konnten. Köstlich amüsierte sich das Publikum an den zahlreichen, zumeist mit süffisanten Kommentaren unterlegten Bild- und Filmsequenzen von den Abschlussfahrten und vielen anderen schulischen und außerschulischen Events. Großen Applaus erntete auch die eigens für diese Feier zusammengestellte Lehrer-Schüler-Band, wobei besonders Ute Luislampe als virtuose Pianistin und Solosängerin brillierte. Ein Novum stellte auch die „Location“ für den stimmungsvollen und mit vielen Überraschungen aufwartenden Abschlussball am folgenden Abend dar: Ebenso stilvoll wie ausgelassen gefeiert wurde erstmals im „Abi-Zelt“ am Stockkamp.

AK 17: Maria Witischenko mit dem MT-Sozialpreis ausgezeichnet

Unter dem großem Applaus der Mitschüler und aller Besucher der Abschlussfeier im Forum erhielt Maria Witischenko aus der 10c den seit einigen Jahren von der Münsterländischen Tageszeitung vergebenen Preis für besonderes soziales Engagement im schulischen Bereich. In der Laudatio der Abschlusslehrer hieß es dazu:

„Maria Witischenko hat sich in den letzten Jahren in vorbildlicher Weise und außergewöhnlichem Maße für die Belange der Schulgemeinschaft engagiert.

Sie setzte sich jederzeit für ihre Mitschüler/innen ein, oft auch, ohne darum gebeten worden zu sein, sie war einfach für alle da.

Bereits in Klasse 9 übernahm sie die Patenschaft für eine neue Schülerin der Klasse 5, um ihr das Einleben in die Realschule zu erleichtern. Sehr aktiv beteiligte sie sich im Schülerrat, der sie mit Beginn des letzten Schuljahres wie erwartet zur Schülersprecherin der Schule wählte.

Bei vielen Abschlussaktivitäten war sie federführend zur Stelle, so vor allem bei der Vorbereitung des Abschlussgottesdienstes und der Erstellung der Abschlusszeitung, für die sie nicht nur zahlreiche Textbeiträge lieferte, sondern an vielen Nachmittagen auch unermüdlich unterwegs war, um Werbeanzeigen zu sammeln. Viele Gänge und Besorgungen erledigte sie für ihre Klasse und den Jahrgang aber auch im Hintergrund, ohne viel Aufhebens davon zu machen.“

 

Realschule Löningen

Sozialpreisträgerin der MT : Maria Witischenko (Klasse 10c)

Zur Begründung der Wahl:

Maria Witischenko hat sich in den letzten Jahren in vorbildlicher Weise und außergewöhnlichem Maße für die Belange der Schulgemeinschaft engagiert. Sie setzte sich jederzeit für ihre Mitschüler/innen ein, oft auch ohne darum gebeten worden zu sein, sie war einfach für alle da.

Bereits in Klasse 9 übernahm sie die Patenschaft für eine neue Schülerin der Klasse 5, um ihr das Einleben in die Realschule zu erleichtern. Sehr aktiv beteiligte sie sich im Schülerrat, der sie mit Beginn des Schuljahres 2016 erwartungsgemäß zur Schülersprecherin der Schule wählte. Bei vielen Abschlussaktivitäten war sie federführend zur Stelle, so vor allem bei der Vorbereitung des Abschlussgottesdienstes und der Erstellung der Abschlusszeitung, für die sie nicht nur zahlreiche Textbeiträge lieferte, sondern an vielen Nachmittagen auch unermüdlich unterwegs war, um Werbeanzeigen zu sammeln. Viele Gänge und Besorgungen erledigte sie für ihre Klasse und den Jahrgang aber auch im Hintergrund, ohne viel Aufhebens davon zu machen.