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Verabschiedung Frau Riedel

Renate Riedel in den Ruhestand verabschiedet

-Mit dem Motorrad zum letzten Schultag-

An der St.-Ludgeri-Realschule wurde Renate Riedel, Fachlehrerin für Mathematik, Deutsch und Chemie, zum Schuljahresende 2017 in den Ruhestand versetzt. Obwohl sie keine großes „Brimborium“ zur Pensionierung wollte, ließ es sich Dieter Schmitz nicht nehmen, seine langjährige Kollegin mit dem Motorrad am letzten Schultag von zuhause abzuholen, um sie, gefolgt von einem Autokorso mit den übrigen Lehrern der Schule, nach einer Rundfahrt durch die halbe Löninger Innenstadt wohlbehalten an der Schule abzusetzen und durch ein Riesenspalier von klatschenden Schülern und Kollegen zum letzten Mal ins Lehrerzimmer zu geleiten. Die gebürtig aus Löningen stammende Pädagogin war nach ihrem Studium in Vechta zunächst in Herzlake als Lehrerin tätig, bevor sie eine Stelle an der Orientierungsstufe Löningen antrat, nach deren Auflösung sie im Jahre 2003 zur Realschule wechselte.

In einer kleinen Feierstunde überreichte ihr Schulleiter Christoph Hesener die Entlassungsurkunde. Er lobte ihren Einsatz für die Schule und dankte ihr für ihre Kommunikationsbereitschaft und ihre stets offene und loyale Art: “Ich bin froh und dankbar, eine Person wie dich kennengelernt zu haben. In den letzten neun Jahren, die wir zusammen gearbeitet haben, durfte ich mit Dir einen integren, ehrlichen, sozialen und kollegialen Menschen kennen lernen. Du hattest immer ein offenes Ohr und selbst bei berechtigter Kritik bist Du respektvoll und sachlich geblieben. Oft hattest du mütterliche Züge, die mir gut getan haben.“

Das Kollegium überraschte Renate Riedel und ihre Gäste, darunter viele ihrer ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, mit einer stimmgewaltigen, von der Lehrerband begleiteten und speziell auf die scheidende Kollegin gemünzten Version des alten Gassenhauers „Volle Granate, Renate“. Bezogen auf das Motto ihrer Einladungskarte zur Abschiedsparty „Ich mach mich jetzt auf die Socken“ hatte der Personalausschuss um Martina Hormes-Sibbel eine Wäscheleine mit vielen aufgereihten, bunt bedruckten „Fußwärmern“ als Deko mitgebracht, wozu Jens Lüken seine Geschichte von „Renate und dem kleinen Kollegium“ zum Besten gab, nach der es für die Kollegin trotz aller Überredungsversuche in der Schule kein Halten mehr gab, wohl aber ein großes Album als Erinnerungspräsent mit vielen individuellen, kreativ gestalteten Urlaubsvorschlägen für die reisefreudige Neupensionärin.