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Verabschiedungen 2018

Eine ganz besondere Verabschiedung stand am letzten Schultag an. Mit Franz-Josef Rolfes verließ ein ganz besonderer Lehrer und ebenso besonderer Mensch unsere Schule. Zu diesem Anlass war der Schulweg von Franjo, wie er von vielen Kollegen genannt wird, von hunderten Schülern und Lehrern mit einem Spalier von seiner Haustür bis zur Schuleingangstür gesäumt. Nachdem Herr Rolfes diesen Königsweg bei bestem Sommerwetter durch etwa 460 Schüler und Lehrer hinter sich gebracht hatte, versammelten sich alle in der Aula der Realschule. Zunächst überreichte Frau Breher als jetzige Kollegin und ehemalige Schülerin eine Flasche Wein an den Pensionär. Im Anschluss bedankte sich auch Frau Hömmen im Namen des Fördervereins für die tolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Mit Jan-Bernd Hegger war auch der Schülersprecher des vergangenen Schuljahres anwesend und wünschte alles Gute für die Zukunft. Gleichzeitig gab er den Hinweis, dass Herr Rolfes sein Zeugnis und den Oscar für den besten Lehrer schließlich schon auf der Entlassfeier der Abschlussschüler erhalten habe.

In der Folge bedankte sich Herr Rolfes bei verschiedenen Personen für die angenehme Zusammenarbeit. So dankte er der Schulleitung, den Lehrerkollegen und unserem Schulassistenten Herrn Kordes. Ein besonderer Dank galt unserem Hausmeister, Herrn Brundiers, der aus den Händen von Julia Anselm einen Präsentkorb in Empfang nehmen durfte. Auch für Frau Brundiers, unsere Schulsekretärin, die einen Blumenstrauß erhielt, fand der frische Pensionär nur lobende Worte. Ein weiterer Dank galt Herrn Feller, der sich in den zurückliegenden Monaten in Verbindung mit der Schülervertretung außerordentlich engagierte. Der größte Dank galt jedoch den Schülern – sowohl den aktuellen als auch den ehemaligen - , die dafür sorgten, dass Herr Rolfes jedoch Tag gerne zur Schule gekommen ist. Allerdings merkte er an, dass er „eigentlich als schlechter Lehrer angesehen sein müsste“, da er quasi nie krank war. Wenn ein so besonderer Lehrer die Schule verlässt, dürfen einige Anekdoten natürlich nicht fehlen. So brachte ihn eine Schüleräußerung, er wäre ja nur der Aufschließer, ins Grübeln, ob er denn nicht als Lehrer zu erkennen wäre.

Nach der Zeugnisausgabe hatte der neue Pensionär aktuelle und ehemalige Kollegen zur Feier in das Cafe Alte Wassermühle geladen. Der kommissarische Schulleiter Jens Lüken blickte in einer musikalischen Rede auf die langjährige Tätigkeit und den langen Weg von „Slowly SlowFox“ zurück. Bereits 1975 nahm Franz-Josef Rolfes seine letzte Stelle an; es war die St. Ludgeri Realschule in Löningen. Seitdem habe Rolfes viele organisatorische und schulpolitische Veränderungen erlebt, die ihm klar machten: „Dieser Weg wird kein leichter sein.“ Neben seinem außergewöhnlichen schulischem Engagement (Unterrichtseinsatz in den Fächern Englisch, Geschichte, Politik und Wirtschaft / Pressearbeit / Schülerzeitung / …) zeigte der Pensionär sich auch darüber hinaus auch im sportlichen Bereich sehr aktiv und weihte Kollegen außerdem in die Kunst des Doppelkopf ein. Abseits der Schule ist Herr Rolfes insbesondere durch seine 32jährige Präsidentschaft im SC Winkum vielen Personen bekannt geworden. 

Am Ende seiner Rede bedankte sich Herr Lüken bei „Franjo“ für 45 Jahre, in denen er das „Leben unzähliger Schüler und auch Lehrer mit Wissen und guten, hilfreichen Tipps bereichert“ hat. Im Anschluss an die offizielle Versetzung in den Ruhestand gab es bei leckerem Essen ein geselliges Zusammensein bis in die Abendstunden.

Zum Ende des Schuljahres standen an unserer Schule wieder mehrere Verabschiedungen an. Mit Kerstin Brümmer und Nina Lührmann verlassen zwei Lehrerinnen aus persönlichen Gründen die Schule. Während es Frau Brümmer, die drei Jahre an unserer Schule unterrichtet hat, in ihre Heimat nach Meppen zieht, wechselt Frau Lührmann in den Süden. Nach vier Jahren bei uns arbeitet sie demnächst in Hagen a. T.W. Der kommissarische Schulleiter Jens Lüken bedankte sich für das mehrjährige Engagement und wünschte beiden viel Spaß und Erfolg an der neuen Schule.

Ebenfalls verabschiedet wurden Frau Fischer und Frau Gesen. Beide waren in den vergangenen Monaten als „Feuerwehrkräfte“ bei uns tätig. Herr Lüken bedankte sich mit einem Blumenstrauß und wünschte alles Gute für die Zukunft.

Zum Jahresende galt es allerdings auch den Personen Dank zu sagen, die eher im Hintergrund arbeiten. Die gute Seele unserer Schule ist unsere Sekretärin, Frau Brundiers, die auch im vergangenen Jahr immer für die Kollegen und Schüler da war und unzählige Dinge wie selbstverständlich bewältigte. Herr Lüken bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung im zurückliegenden Jahr mit einem Blumengeschenk. Schön, dass du weiterhin bei uns bleibst.