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Klassenfahrt Lübeck

Wir sind am 20.08.2018 mit einem kleinen Reisebus um 8:30 Uhr in Löningen gestartet und haben uns auf den Weg nach Lübeck gemacht. Unser Busfahrer war nicht besonders erfreut, als er die ganzen großen Koffer in seinen Mini-Bus quetschen musste. Nur mit Glück musste kein Schüler aufgrund der zu großen Koffer in Löningen bleiben. Nach einer knapp 4-stündigen Fahrt sind wir bestens gelaunt in Lübeck angekommen und auch das Wetter spielte ab unserer Ankunft mit - Sonne statt Regen. In der Jugendherberge haben wir unsere Zimmer und vor allem die Betten bezogen – die meisten eher schlecht als recht, aber wer will denn schon schlafen?!? Am Nachmittag sind wir in die Stadt gegangen und haben die Key-Zone besucht und Teamwork war gefragt. In sechs Gruppen aufgeteilt, mussten sich die Schüler in einem abgeschlossenen Raum verschiedenen Rätseln stellen und sich über knifflige Aufgaben den Kopf zerbrechen. Ziel war es, den heißersehnten Schlüssel finden, der allen den Weg nach draußen bereitet. 60 Minuten waren für einige Gruppen ein paar Minuten zu wenig, so dass es letztlich nur 2 Gruppen in der vorgesehenen Zeit geschafft haben, sich zu befreien. Diese Erfahrung wird jedem positiv in Erinnerung bleiben.

Am zweiten Tag stärkten wir uns beim Frühstück für das anstehende Teamtraining an der Ostsee am Strand von Travemünde. Wir sind mit dem Bus nach Travemünde gefahren. Dort haben wir Spiele durchgeführt, die die Teamfähigkeit stärken sollten. Das hat zum großen Teil auch alles super geklappt, ABER zum Ende war ein Spiel an der Reihe, das alle frustriert hat – das ein paar bunte Bälle einem auch so dermaßen die Laune vermiesen können. Gut, dass wir anschließend mit der Fähre zurück nach Lübeck geschippert sind, da konnten wir das Teamtraining und vor allem das letzte Spiel vergessen. Nach dem Abendessen hatten wir Ausgang bis 23.00 Uhr, welchen wir dann erst einmal mit einem Besuch bei MC´Donalds begonnen haben.

 Am nächsten Tag sind wir dann wie immer morgens zum Frühstück aufgestanden. Wir haben uns getroffen, um den Tag zu besprechen. Am Morgen hatten wir in der Stadt Freizeit, bis wir uns mittags am Burgtor getroffen haben, um zusammen ins Hanse-Museum zu gehen, wo wir uns in Gruppen aufgeteilt haben. Jede Gruppe hatte einen Führer, der uns das Museum näherbrachte. Das Museum hat fast allen sehr gut gefallen.

Danach haben wir die Stadtrallye gemacht. Hierbei sind viele Schüler mit Lübeckern ins Gespräch gekommen, die ihnen bei der Rallye geholfen haben. Den Nachmittag konnten wir selbst gestalten und jede Gruppe hat diese Zeit genutzt, um sich Lübeck genauer anzuschauen. Am Abend haben wir uns dann auf den Weg zur Bowling Bahn gemacht. Jedem hat das Bowlen sehr viel Spaß gemacht, obwohl es auch einige Kandidaten gab, die sich eher den Pumpen gewidmet haben.

Am nächsten Tag wurde es sportlich. Um 9.00 mussten wir bereits beim Anleger sein, da eine 15km lange Kanu-Tour bevorstand. Unser Kanu-Guide hat uns alle eingewiesen und erklärt, wie man paddelt und steuert – da haben allerdings wohl nicht alle Schüler zugehört. Die meisten Kanus waren eher darauf bedacht, die anderen schön nass zu spritzen. Gott sei Dank hat auch hier das Wetter mitgespielt und bei strahlendem Sonnenschein sind die Klamotten auch recht schnell wieder getrocknet.

In der Pause haben dann einige Schüler dem kühlen Nass nicht widerstehen können und haben sich eine Abkühlung gegönnt – unerlaubter Weise. Daher wurden einige Schüler und Herr Lüken nach ein paar Minuten wieder aus dem Wasser gepfiffen. Nach den 15 km waren alle ganz schön erledigt, aber glücklich, diese Tour so gut gemeistert zu haben. Am Abend haben wir gemeinsam einen Grillabend veranstaltet. An dieser Stelle ein großes Dankeschön und Lob an die Küche der Jugendherberge für die tolle Organisation und das gute Essen. Für den späten Abend hat sich jedes Zimmer ein Spiel überlegt, welche wir dann gemeinsam mit der ganzen Klasse durchführten. Bei Activity, Pantomime, Wahr oder Unwahr, und anderen Spielen, wurden die Teams der Stadtrallye nochmal gefordert und ein Sieger konnte ermittelt werden. Danach ging es auf die Zimmer. Natürlich wurde die Nachtruhe an diesem Abend etwas nach hinten verlagert – allerdings ohne Absprache mit Frau Brockhaus und Herrn Lüken. 

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen und den Heimweg antreten. Glücklicherweise erwartete uns ein großer Reisebus, so dass unsere Koffer keine weiteren Quetschungen erleiden mussten. Nach einem Aufenthalt in Hamburg sind wir am Freitag wieder in Löningen angekommen. Wir erinnern uns an eine tolle Abschlussfahrt und können Lübeck als Ziel nur empfehlen.

Rafael Pajankowski, 10a