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Abschluss 2018

Einen großen Koffer haben unsere Abschlussschüler in der letzten Woche während ihres Abschlussgottesdienstes gepackt. Neben diversen Gegenständen wie einer Sonnenbrille, einem Fahrradhelm und einer Uhr riet Pastorin Wittkowski den Realschulabsolventen, sie mögen noch Platz lassen für etwas Überraschendes; etwas, das ihnen jemand in den Koffer legt. Gerade die Dinge, mit denen wir nicht rechnen, machen unser Leben noch interessanter und positiver.

Nach der Abschlussmesse leitete unser komm. Schulleiter die Entlassfeier mit Reinhards Mey „Zeugnistag“ ein, in dem der Fokus auf verständnisvolle Eltern gelegt wird, die für ihr Kind sorgen und es unterstützen, auch wenn es in der Schule nicht so problemlos läuft wie von vielen gewünscht. Herr Lüken machte darauf aufmerksam, dass die Abschlussschüler, die seit ihrer Einschulung etwa 2000 Tage in der Schule verbracht haben, nicht allein zu ihrem Erfolg beigetragen haben. Neben den „bösen, blöden, nervenden Lehrern, die vielleicht doch mal ein Auge zugedrückt haben“ waren auch die Mitschüler, die „morgens die fehlenden Hausaufgaben haben abschreiben lassen“ Großeltern oder Geschwister eine große Unterstützung. Emotional wurde es, als der kommissarische Schulleiter unsere Abschlussschüler auf die enorme Unterstützung der jeweiligen Eltern hinwies, die z.B. „eine Entschuldigung wegen Bauchschmerzen geschrieben haben, auch wenn sie im Hinterkopf wussten, dass es nicht richtig ist, ihr aber kleine Auszeit brauchtet“. Mit einem großen Applaus bedankten sich alle Schüler bei ihren Eltern. Mit den Worten des schwedischen Philosophen Snej Nekül beendete Herr Lüken seine gleichermaßen emotionale wie auch humorvolle Rede: „Äten ol up tu nö in tööge, eten ol up tu nö oop tögge“ (Auf all euren Lebenswegen, lebt des Lebens wegen!)

Mit einem Witz über einen abschreibenden Schüler begann der stellvertretende Bürgermeister Franz-Josef Kühne seine Rede, in der er die Stärken unserer Schüler in den Vordergrund stellte. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage gebe es gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Dabei sei es jedoch wichtig, das Lernen als permanente Aufgabe anzusehen, um mit dem Fortschritt auf dem Arbeitsmarkt mitzukommen.

Besondere Erinnerungen weckte im Anschluss der Film über die Abschlussklassenfahrt nach Berlin hervor. Ulrike Schleper und Sophie Völker zeichneten für den Film verantwortlich, der für viele grinsende Gesichter im Forum sorgte und den ein oder anderen Schüler und Lehrer auf die Schippe nahm.

Dirk Anneken, Elternvertreter der Schule, bedankte sich zu Beginn seiner Rede bei der kommissarischen Schulleitung für die bisher geleistete Arbeit und wandte sich mit einem Rat an die Schüler. So sollen sie sich nicht an denen orientieren, die über alles lamentieren, sondern daran denken, was sie selber können.

Großes tänzerisches Können zeigten wenig später einige Schüler der Klasse 5, die während der Entlassfeier verschiedene Darbietungen vorführten. Mit 10 und 11 Jahren vor nahezu 300 Personen aufzutreten, verdient einen ganz großen Applaus. Toll gemacht, Kids! Auch die Mitglieder der Schulband überzeugten durch mehrere Gesangsdarbietungen.

Mit Frau Janssen, Frau Einhaus und Frau Kuper betraten in der Folge die Abschlussklassenlehrer die Bühne. In ihrer Rede zogen sie Parallelen zum Buch „Der Struwelpeter“. Umgedreht wurde die Geschichte jedoch in der Geschichte vom Suppenkaspar, der sein Essen verweigert. Denn im Abschlussjahrgang gab es die merkwürdigsten Essgewohnheiten und damit ist nicht nur Mett gemeint. Einen wahren Hans-guck-in-die-Luft gab es allerdings auch. In Berlin stand einem Schüler plötzlich eine Hecke im Weg, sodass er allzu engen „Körper“kontakt suchte. Zum Schluss ihrer Rede wünschte Frau Jansen auch im Namen von Frau Einhaus und Frau Kuper allen Schülern „alles Gute, Glück, Zufriedenheit und vor allem Spaß.“

Eine Vorschau auf seinen zukünftigen Ausbildungsberuf gab Schülersprecher Jan-Bernd Hegger, der die Schule mit einem Gewächshaus verglich, in dem die Schüler die Blumen sind, die langsam größer werden und von den Lehrern mit Informationen „gegossen“ werden.

Im Anschluss an eine tolle Musikeinlage von Laurenz Albrecht, der auf dem Flügel eine beeindruckende Variante des „Fluch der Karibik“-Songs spielte, durfte Jan-Bernd Hegger erneut auf die Bühne. Aufgrund seines vielfältigen Engagements in verschiedenen schulischen Gremien (Schülersprecher, Grüne Daumen AG, Schülervertretung, Schulvorstand,…)wurde Jan-Bernd von Herrn Lüken mit dem Sozialpreis der Münsterländischen Tageszeitung geehrt.

Ein kurzes Fazit der letzten sechs Jahre zogen dann Sarah Klumpe und Dorothee Bischoff, die berichteten, welche Besonderheiten es in den vergangenen Jahren gab. Neben diversen Klassenfahrten zählte dazu auch der Besuch der KZ Gedenkstätte in Esterwegen.

Gleich drei Elternpaare wurden im Folgenden geehrt. Familie Heimbrock, Familie Pöpsel und Familie Többen zeigten außerordentliches Engagement und unterstützten den Sport WPK in außerordentlichem Maße. Durch die große Unterstützung ermöglichten die Familien den WPK-Schülern die Teilnahme am Strong Viking Mud Race in Fürstenau. Hierfür bedankte sich der WPK mit kleinen Präsenten.

Der nächste Programmpunkt galt einer ganz besonderen Person. Mit Franz-Josef Rolfes verlässt eine Institution die Schule. Seit über 45 Jahren ist Herr Rolfes im Schuldienst. Aufgrund seines bevorstehenden Abschieds überreichten ihm Jonas Kröger und Tim Kösters ein ganz besonderes Zeugnis. Gleichzeitig erhielt er einen „Oscar“, als Auszeichnung für den besten Lehrer. (Bericht zur Verabschiedung folgt)

Im Anschluss wurde es feierlich. Nacheinander erhielten die Schüler der Abschlussklassen ihre Zeugnisse. Während Fiona Mertens (10a) und Pascal Kamensky (10c) als Beste ihrer Klasse geehrt wurden, wurde Nele Heimbrock (10b) gleichzeitig als Jahrgangsbeste ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! Ganz tolle Leistung!

Zum Ende der Entlassfeier stellten unsere Abschlussschüler ihr musikalisches Talent unter Beweis und sangen auf der Bühne ihr Abschlusslied. Im Anschluss waren alle Schüler, Eltern, Lehrer und Ehrengäste zu Sektempfang und Imbiss in die Aula der Realschule geladen.

Am Tag darauf fand im Saal Lüdeke-Dalinghaus der Abschlussball statt. Hier bewiesen unsere Schüler eindrucksvoll, dass sie auch ausgelassen feiern können. Neben diversen Spielen überraschten die Jungs und Mädels mit einem tollen Flashmobtanz, der von Sarah Klumpe und Britt Schulte hervorragend vorbereitet wurde.

Liebe Abschlussschüler: wir wünschen euch alles Gute! Es hat uns sehr viel Spaß mit euch gemacht! Habt Freude, an dem was ihr in Zukunft tut und schaut gern mal wieder vorbei.

Unten gibt es einige Impressionen von der Entlassfeier...

Abschlussstreich 2018

Einen sehr gelungenen Abschlussstreich haben die Schüler des Abschlussjahrgangs am Mittwoch auf die Beine gestellt. In zahlreichen Spielen duellierten sich Schüler mit Lehrern. Neben einem Staffellauf und einem Ratespiel probierten sich Kids und Erwachsene auch auf den eigentlich für Babys bestimmten Bobbycars. Sanna Többen und Linus Pöpsel moderierten den Streich, der anschließend auch von Schulleiter Jens Lüken gelobt wurde. Trotz einiger Probleme im Vorfeld sei es den Schülern gelungen, einen abwechslungsreichen und humorvollen Streich auf die Beine zu stellen.