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Beratung

Weiterbildung zur Beratungslehrerin (Nina Wichmann)

Seit dem 11.8.2017 nehme ich an einer von der Landesschulbehörde geleiteten Weiterbildung zur Beratungslehrerin teil. Die Weiterbildung umfasst vier Halbjahre mit je zehn ganztägigen Studienzirkelsitzungen in Bramsche und jeweils einem einwöchigen Kompaktkurs in Georgsmarienhütte und Melle.

Während der gesamten Weiterbildung gilt es, die persönlichen Beratungskompetenzen durch Literaturstudium, praktische Übungen und aktive Teilnahme an den Studienzirkeln zu professionalisieren und auszubauen. Schwerpunkte des ersten Halbjahres liegen in den Bereichen „Kommunikation“ und „Gesprächsführung“. 

Im zweiten Halbjahr werden die Bereiche „Diagnostik“, „ Lernstörungen“ und „soziale Prozesse“ bearbeitet und fachpraktisch erprobt. Ab Februar 2018 werde ich im Rahmen der Weiterbildung eine feste Beratungsstunde in der Woche anbieten und erste eigene Fälle übernehmen.

Die Themen „Personenwahrnehmung“, und „Beratungsansätze“ sowie fortlaufende kollegiale Fallberatung werden im dritten Halbjahr behandelt.

Das vierte und letzte Halbjahr befasst sich noch einmal mit den Bereichen „schwierige Gespräche führen“ und der individuellen Ausgestaltung der persönlichen Beraterrolle. Abgeschlossen wird mit einer schriftlichen Arbeit sowie einer mündlichen Prüfung.

Die Beratung an unserer Schule baut auf eine Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Eltern und Schüler auf. Vorrangige Aufgabenbereiche der Beratungslehrerin werden die Beratung bei schulischen Problemen sowie sozialen Konflikten sein. Gemeinsam mit den Beteiligten werden Maßnahmen entwickelt, welche tatsächlich umgesetzt werden und hilfreich sind. Ebenso beinhaltet das Konzept eine Hilfestellung bei verhaltensauffälligen Kindern und häuslichen Problemen. In Form der Elternarbeit wird den Eltern aufgezeigt, welche Möglichkeiten bestehen, die Schüler/innen verantwortungsvoll zu ihren Schulabschlüssen zu begleiten.

Speziell in den Jahrgängen 7 und 8 wird ersichtlich, dass die sozialen Netzwerke, hauptsächlich „What´s App“, ein großes Konfliktpotenzial für Cybermobbing darstellen. Hier wird ein weiterer Beratungsanspruch gefordert, weil bei Fehleinschätzung ein großes Risiko besteht, die Kinder in ihrer Entwicklung zu mindern. Durch den Aufgabenbereich der Beratungslehrerin wird darauf abgezielt, der Entstehung von psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen und intervenierend einzugreifen. 

Ab dem 5.2.2018 bin ich als Beratungslehrerin für unsere Schule zuständig.

Ansprechpartner: Nina Wichmann

Büro: Raum E?

Kontakt: nina.wichmann@gmx.de

Meine Aufgaben umfassen:

  • Beratung von Schülern und Eltern in sämtlichen schulischen Belangen
  • Einzelfallberatung
  • Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin in Krisengesprächen
  • kollegiale, schülerbezogene Fallberatung
  • Vernetzung mit außerschulischen Einrichtungen

Grundsätzlich gilt: die Beratung ist freiwillig, kostenlos und anonym. Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt und unterliegen der Schweigepflicht.

Termine können über das Sekretariat, in der 2. großen Pause oder über E-Mail vereinbart werden.