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WPK Sport 9

Bierdeckel und Legosteine prägen die Sportstunde

Etwas ungläubig schauten die Schüler des WPK, als Herr Peters sie in der vergangenen Woche mit einem großen Stapel Bierdeckel konfrontierte. Die Bierdeckel wurden natürlich nicht für ihren eigentlichen Verwendungszweck benötigt. Vielmehr stellten sie das Spielgerät für das folgende Aufwärmspiel "Champions League" dar. Die Schüler traten auf vier Feldern jeweils im 2 gg 2 an. Jeder Schüler agierte dabei mit zwei Bierdeckeln als Schläger. Ziel war es, einen Tischtennisball durch Schlagen oder Führen am Boden in das Tor des Gegeners (kleiner seitlich gekippter Kasten) zu bugsieren. Für die Teams, die nach abgelaufener Spielzeit führten, ging es ein Spielfeld hoch; für die unterlegenen Mannschaften eine Feld nach unten. Nach mehreren Durchgängen kristallierte sich heraus, welches Team in die Champions League (oberes Feld) gehört und welche Mannschaft in der Kreisklasse (unterstes Feld) bereits gut aufgehoben ist. Die Jungs und Mädels zeigten sich teilweise derart talentiert, dass sie sich selbst überraschten. Manch anderer war jedoch bereits sehr damit gefordert, nicht auf den kleinen Zelluloidball zu treten. 

Nach dem Spiel mit den Bierdeckeln fühlten sich die Schüler wieder wie kleine Kinder, denn jetzt standen kleine Legosteine im Mittelpunkt. Zwei Gruppen erhielten jeweils vier Fotos von einer Legoplatte, die mit verschiedenen Legosteinen / -figuren besetzt waren. Ziel war es, die Anordnung auf den Fotos exakt nachzubauen. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die leere Legoplatte am Ende eines kleinen Parcours stand und die Schüler die Fotos nur am Startpunkt des Parcours einsehen konnten. Somit mussten die Schüler jede Legofigur einzeln über den Parcours an die Platte bringen und an die korrekte Stelle einsetzen. Natürlich ging es bei dieser Aufgabe nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um Genauigkeit, schließlich mussten die Figuren exakt an der richtigen Stelle sitzen. Nach mehreren Durchgängen, bei denen häufig die langsamere Gruppe gewann (die schnellere hatte häufig einen Fehler auf ihrer Platte), durften die Gruppen im letzten Durchgang selber eine Platte gestalten, die die andere Gruppe dann nachbauen musste. 

"Blinde Kuh" mal anders

Eine besondere Herausforderung mussten die Schüler des SportWPK9 in den letzten Wochen meistern. Nur mithilfe von zwei Weichbodenmatten sollten zwei Gruppen von den Materialgaragen zu den Umkleidekabinen gelangen. Dabei ergab sich noch ein weiteres Problem, denn jeweils drei Schülern war durch einen Schal der Blick verwehrt. Sie waren also auf ihre Mitschüler angewiesen. Neben der notwendigen Kraft, um die großen Matten zu bewegen, ging es bei dieser Übung vor allem darum, als Team erfolgreich zu agieren und sich gegenseitig zu helfen. Auch der Aspekt der Koordination war bei dieser Übung hilfreich.

Koordination war auch beim Reifenspiel gefragt. Ohne Einsatz der Hände sollten die Gruppen einen Reifen vom ersten bis zum letzten Schüler transportieren. Während man bei einigen Schülern ob der merkwürdigen Verrenkungen noch Angst haben musste, dass manche Körperteile gleich abreißen, zeigten andere Schüler ungeahnte Bewegungskünste.